Der Erfolg beim Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft in 2015 war erfreulich. Wenn wir der Auszeichnung gerecht werden wollen, müssen wir aber nicht zurück schauen, sondern nach Vorne. Wir haben viel erreicht in den letzen Jahrzehnten, aber wir haben auch viel zu erhalten.


Da gilt der Dank all denen, die nachhaltig dabei sind, wenn es heißt  private Zeit zu Gunsten der Allgemeinheit zu investieren.





Bildbeschreibung

Dorferneuerung in Urbach


Seit den 80er Jahren hat Urbach ein Dorferneuerungskonzept und ist Dorferneuerungsgemeinde. Die erfolgreiche Teilnahme beim Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden!" war eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges.

Die Teilnahme am Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" in 2015 bestätigte die poritive Entwicklung des Dorfes erneut. Urbach belegte im Kreisentscheid den ersten Platz in der Hauptklasse, erreichte im Bezirksentscheid den zweiten Platz und wurde im Landesentschein mit Bronze ausgezeichnet.

Wer profitiert davon?

 

Davon hat die Gemeindekasse bei manchen Maßnahmen durch Zuschüsse ds Landes profitiertm aber auch viele private Hauseigentümer, die für Arbeiten an alter Bausubstanz (Baujahr vor 1960) durchgeführt haben und vom Land Rheinland-Pfalz einen Zuschuss erhalten haben.

 

Dafür gibt es natürlich Regeln, die finden Sie weiter unten auf dieser Seite!


Fördermittel für private Hauseigentümer 

 

Eine aktive Unterstützung der Dorferneuerung durch die Bürger kann stattfinden durch:

  • Umnutzung und Renovierung leerstehender Gebäude, wie z. B. einen Ausbau von ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäuden zu Wohnzwecken.
  • Gestaltung von Hof- und Grünanlagen bei älteren, ortsbildprägenden Gebäuden oder Umgestaltung von ehemaligen landwirtschaftlichen Hofflächen.
  • Modernisierung von Betrieben und Läden im Ortskern bzw. Erweiterung bis hin zur Schaffung neuer Arbeitsplätze im Ortskern.

 

Für diese Maßnahmen im privaten Bereich kann eine finanzielle Unterstützung durch Mittel der Dorferneuerung erfolgen.

 

Förderung privater Maßnahmen

Die Zuwendungen für private Maßnahmen werden gewährt, wenn die zuwendungsfähigen Kosten mindestens 7.669 € betragen. Eigenleistungen können bis zu einer Höhe von 30% der Gesamtkosten anerkannt werden, soweit sie nach Art und Umfang vertretbar und vor Beginn der Maßnahme bei der Antragstellung vereinbart worden sind.

 

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

 

  • Schaffung von neuem Wohnraum in Ortskernen durch Umnutzung leerstehender Bausubstanz oder durch die Schließung von Baulücken
  • Planungs- und Beratungsleistungen für bauliche Maßnahmen (z.B. Architektenhonorar, Sondergutachten wie z.B. Fachwerkuntersuchungen);
  • Örtliche Sozial-, Kultur- und Beratungsarbeit, insbesondere örtliche Selbsthilfegruppen (z.B. privat organisierter Jugend- oder Seniorentreff, Räume für eine Krabbelstube)
  • Erneuerung, Aus-, Um- oder Anbau älterer, orts- oder landschaftsprägender Gebäude inkl. Hof- und Grünflächen (z.B. Renovierung eines Gebäudes im Ortskern, Dachausbau eines Wohngebäudes, Fachwerksanierung);
  • Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden bestehender oder ehemaliger land- und forstwirtschaftlicher Betriebe mit orts- und landschaftsprägendem Charakter inkl. Hof- und Grünflächen (z.B. Fassadenrenovierung, Dacheindeckung, Hofraumbegrünung); bauliche Anpassung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe an die Erfordernisse zeitgerechten Wohnens und Arbeitens (z.B. Schaffung von Verkehrsräumen für die Direktvermarktung);
  • Aus-, Um- oder Neubau land- und forstwirtschaftlicher Gemeinschaftsanlagen (z.B. Lager- und Unterstellräume, Genossenschaftseinrichtungen);
  • Rückbau versiegelter Flächen in naturnahe Freiflächen (z.B. naturnahe Umgestaltung von gepflasterten bzw. asphaltierten Hofflächen oder Stellplätzen);
  • bauliche Maßnahmen innerhalb der Ortslage zur Erhaltung und Neueinrichtung wohnstättennaher Arbeitsplätze (z.B. Nachbarschaftsläden, Arztpraxis, Bäckerei, Metzgerei, Friseursalon, Gaststätte);
  • umweltverträglicher, dörflicher Fremdenverkehr (z.B. Schaffung von Ferienwohnungen, Ferien auf dem Bauernhof, privaten Museumseinrichtungen)

 

Nicht gefördert werden Maßnahmen,

  • die ganz oder überwiegend Schönheitsreparaturen darstellen oder der Bauunterhaltung dienen, ( z.B. Erneuerung des Heizungsanlagen )
  • die bereits durch andere Förderprogramme des Bundes oder des Landes gefördert werden (Ausnahme: Denkmalschutz),
  • „die bereits begonnen wurden!!!“

 

Antragsverfahren:

Für die Antragstellung benötigen Sie:

  • einen Förderantrag (erhältlich bei den Verbandsgemeindeverwaltungen oder bei der Kreisverwaltung),
  • eine Planskizze und Fotos mit kurzer Beschreibung der beabsichtigten Maßnahme und des derzeitigen Zustandes bzw. der derzeitigen Nutzung,
  • Kostenvoranschläge.

Ansprechpartner:

Verbandsgemeindeverwaltung Puderbach, Bauverwaltung, Hauptstr. 13, 56305 Puderbach

Sachbearbeiter:   Herr Kaul,            Telefon – Nr. 02684/8583-02, Zi. – Nr. 113

 

und als Bewilligungsbehörde

Kreisverwaltung Neuwied, Referat Dorferneuerung

 

Sachbearbeiterin:               Frau Rödder - Rasbach, Telefon – Nr. 02631/803235